Thank You 10"

by Ansgar Wilken

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    NEW! Released by MEUDIADEMORTE in November 2016. Limited to 300 Copies.

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about

Cello, Fiddle, Keyboard, Electronics, Samples, Camping Dishes, Hamster Cage.

credits

released November 11, 2016

Ansgar Wilken is a skilled kitchen sink avantgardist who‘s not only playing the cello or the fiddle but is also utilising his cutlery and dishes to make you feel at home in his unique and colourful universe of sound. A plethora of sonic adventures awaits the avid listener, musical surprises catch the ear, voices high and low are calling – there‘s even a hamster‘s cage rattling! Playfully produced, „Thank You“ keeps giving with every new listen. Think of Moondog thumbing Michael Francis Duch‘s nose and you‘re close.
Label Info

Den einstigen Ilse Lau-Gitarristen nach den Happy Zloty-7"s "Pasolini" und "The Dark Inches" nun auf Meudiamorte wiederzubegegnen, das hat was. Dem vom Datashocker Pascal Hector in Saarbrücken betreuten Forum verdankt die Welt schließlich neben "EinsZweiSchrein" von Schrein auch die Diagnose "Status Blöd - Modus Dummheit" und den trefflichen Slogan "Scheiß auf Sex, ich will Früchte". Allerdings ist die vor langem schon gestellte Frage, wann es absurd wird, auch mit einer Sonnenblume auf dem Männerpissoir nicht abschließend beantwortet (Foto: Jann Wilken). Ansgar Wilken legt mit 'Skyscraper Situationism' und 'Situationism' eine etwas andere und mit Bas Jan Ader, dem 1975 auf dem Atlantik ins Nichtmehrsein gesegelten niederländischen Konzeptkünstler, eine noch einmal andere Spur. Eine fallsüchtige? Wir wissen es nicht, ebenso wenig wie da 'Jesu mein' oder 'Johann von Außen heute' davor und dazwischen passen. Ist ein Orgeldrone der Nachhall oder die Vorform eines Gebets? Aus welchem französischen Film stammt der grillenumzirpte Monolog? Da kaskadieren perkussive Elemente und Kuhglocken über einer wetzenden Schraffur, da machen Celloschlaufen aus dem Johann einen Johann Sebastian. 'Barn Dance' tanzt als Hufschlagbeat im eadweard-weirden Muybridge-Loop mit glockigem Schmiedegedengel, gefolgt von freieren Schlägen zu einer jämmerlich stöhnenden Stimme und mitfühlendem Cello. Das hinterrücks auch einen chinesischen Mond als Trauerglos laubsägt und gleich auch noch mit zagerem Bratschenton den Ader-Fall beweint, zu stürzenden Bauklötzen und krimskramsend mit Klangtöpfen. 'Social Interaction of Death' wetzt über dunklen Basstupfen mit tänzerischer Gestik eine Klinge, gefolgt von Stegreif-Drum'n'Bass mit Kontrabass und Percussion im Badezimmer. 'Honey' ist chinesische Comedy, aber 'I am cold' wird zuletzt so dissonant und wieder mit Trauerflor gefiedelt, dass die Gänsehaut auch davon kommen kann. Thank You !
Rigobert Dittmann, Bad Alchemy #93

The central thread (...) is the…wait-fer-it … the humble cello played by the mysterious timebomb Ansgar Wilken. At times the cello is played straight, pretty little tunes leaping from the springy strings. Sometimes extended techniques sneak a looky-in with cracked bows all bald and hairless being dragged across protesting strings. Electronics and spoken word interludes pepper several of the eleven micro-pieces (only one breaks the 3 minute mark, some don’t make it to a single minute) while the spirit of Henry Flynt whips up a storm with the cascading, ever modulating drones. There’s a feeling that Ansgar is working something out with these pieces. Beating the blues, reaching for the light perhaps?  I dunno.  All I can say is ‘Johann Von Außen Heute’ and ‘Barn Dance’ invoke the bones of mighty, mighty Moondog and made me stomp about going.
Radio Free Midwich

Die Tracks sind aneinander montierte Klang-Farbbänder. Die Instrumente sind sehr reduziert eingesetzt, man taucht tief in ihren Klang, ihre klangliche Subjektivität. Den meisten Stücken gemein ist ihr Phrasen-Atem, der sich erhebt, und einen sehr weiten Bogen spannt, bevor er wieder niedersinkt. Manchmal bis kurz vor Atemlosigkeit. Diese langen Atemzüge sind mit den verschiedensten klanglichen Ornamenten und Texturen belebt: Mal liegende, signalhafte Orgelpunkte, mal steppende Percussionteppiche und am Ende Seite 1 ("Situationism") konkret als menschlicher Leid-Gesang kombiniert mit scheppernd geschlagenen Metallstäben, befreit durch das Cello. Überhaupt ist es das Cello auf der Platte, das immer wieder in melodiösen Schleifen erklingt, seine rauen Obertöne legt und somit ein sehr dynamisches Ohr auf die Schnittmenge zwischen stoischer Aggression und Leiden wirft. Und es bringt die Platte am Ende im Schlussstück "I am cold" tatsächlich folkig bis bluesig auf den künstlerischen Punkt und lässt sie somit zu einem mehrdeutigen "Thank you" werden.
Pit Przygodda

Originaly published 2014 as Cassette on Spam.
10" released in an edition of 300.

credits
Mastering by Frank Schültge Blumm, Vinyl Mastering by C-drik at Syrphe. Photograph by Jann Wilken. Layout by Xenia Zenner and Ansgar Wilken. Thank You Meudiademorte and Pascal Hector.

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Ansgar Wilken Berlin, Germany

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